Pathologie

Pathologie Histologie Zytologie

Pathologie:
ist die Lehre von den Krankheiten. Die Moderne Pathologie ist die Wissenschaft vom Wesen von Krankheit und Gesundheit. Sie beschäftigt sich dabei insbesondere mit den morphologischen Korrelaten krankhafter Veränderungen des Menschen in den einzelnen Zellen und Geweben. Pathologische Anatomie ist die Lehre von den krankhaften Veränderungen der Organe, Gewebe und Zellen des menschlichen Körpers – die sich auf die morphologisch fassbaren krankhaften Veränderungen konzentriert.

Histologie:
Die Histologie untersucht mittels mikroskopischer Gewebsschnitte und besonderer Färbetechniken. An Hand histologischer Schnitte lassen sich oft sehr genaue Diagnosen stellen; so wird für die Diagnose Krebs auch heute noch in der Regel ein histologischer Befund gefordert. In der Medizin gilt das Prinzip, dass jedes operativ entfernte Gewebe histologisch untersucht werden sollte. Soll ein Organ histologisch untersucht werden, ohne es wesentlich zu schädigen oder ganz zu entfernen, so wird eine Biopsie durchgeführt.

Zytologie: Zelllehre

Was ist ein Pathologe:
Laut Hans Bankl weiß der Pathologe alles…aber zu spät. Das ist nicht ganz richtig. Ein Pathologe ist ein spezialisierter Facharzt der krankhafte (pathologische) Veränderungen menschlicher Gewebe und Organe mit dem freien Auge (makroskopisch) und unter dem Mikroskop (histologisch, zytologisch) begutachtet und beurteilt. Die Erstellung eines Befundes erfolgt unter Berücksichtigung der Informationen, welche der anfragende klinisch untersuchende und behandelnde Arzt zum zugehörigen Patienten angibt (klinisch-pathologische Korrelation).Die Sektionstätigkeit stellt nur einen Bruchteil des Aufgabengebietes eines Pathologen dar. Weit überwiegend stellt der Pathologe seine Diagnose an Gewebsproben lebender Menschen und trägt somit zur adequaten Therapie und somit zur (möglichst raschen) Genesung oder zumindest zur Verbesserung der Lebensqualität des Patienten bei.