Weg

Der Weg des Untersuchungsgutes

  1. Probenentnahme durch den untersuchenden/behandelnden Arzt 
  2. Materialtransfer an die Pathologie (Transportdienst, Postweg,…) 
  3. Patienten- und Probenerfassung im Sekretariat mit Übernahme in die bestehende Datenbank 
  4. Makroskopische Sichtung und Beschreibung sowie Zuschnitt des Präparates durch den Pathologen 
  5. Herstellung eines Gewebeblockes (Paraffin) des zu untersuchenden Materials durch Laborfachkräfte (BMA, MTF) 
  6. Anfertigung von Gewebeschnitten (Dicke: ca. 2,5µm) des paraffineingebetteten Materials durch Laborfachkräfte 
  7. Schnittpräparat mit Objektträger und Deckglas wird erstellt 
  8. Mikroskopische Beurteilung durch den Pathologen, Befunderstellung und -diktat 
  9. Befundschreibung 
  10. Befundübermittlung zum untersuchenden/behandelnden Arzt via Fax oder elektronisch in Form eines verschlüsselten e-mails (Edifact, Medical Net, DAME), nur mehr selten auf dem Postweg
Zwischen Einlangung des Probenmaterials an der Pathologie und Übermittlung des vom Pathologen erstellten Befundes an den behandelnden Arzt vergehen (je nach Größe des Präparates, Aufarbeitungsaufwand und Komplexität des Falles) lediglich 24 bis 48 Stunden. Bei besonders schwierigen Fällen erfolgt die Einholung einer Zweitmeinung bei spezialisierten Fachkollegen entsprechender Referenzinstitute.